Schwank Dich zurecht

Mit dem Audio kannst Du das, was hier beschrieben wird, noch einfacher ausprobieren.

Komm in Deine ureigene Ausrichtung

Bewusster Impuls

Stell Dich irgendwo hin, aufrecht, aber nicht starr. Deine Füße stehen hüftweit auseinander.

Du schaust geradeaus, fixierst jedoch keinen Gegenstand, Dein Blickfeld ist frei von Ablenkung.

Schwanke langsam nach vorne, nach hinten, zur linken Seite, zur rechten Seite. Dein Körper bleibt dabei insgesamt gerade.

Bei diesem Schwanken gibst Du Deinem Köper bewusst den Impuls, in die eine oder andere Richtung zu schwanken.

Unbewusster Impuls

Komme nun wieder zur Ruhe und denke an etwas besonders Schlimmes. Krieg, Leid, Folter, Not. Wohin schwankt Dein Körper automatisch, ohne dass Du ihm dafür einen bewussten Impuls gibst?

Dieser unbewusste Impuls kann schwach, aber auch sehr stark sein.

Stelle dir nun etwas besonders Schönes vor. Urlaub, Freunde, eine Blumenwiese, was Du halt so gerne magst. Auch hier: Wohin schwankt Dein Körper automatisch?

Sehr selten bleibt ein Mensch tatsächlich ohne diese Impulse. Sollte das bei Dir der Fall sein, dann sage im Bewusstsein, dass das, was jetzt passiert, nach oben hin passiert: Hiermit gebe ich frei und in Frieden, was mich daran hindert, diesen Schwankimpuls zu spüren. Ich gebe all das sanft, in Balance und ohne Belastung frei und in Frieden, das ist sicher für mich, und alle freuen sich, danke.

Versuche es dann noch mal mit den unbewussten Impulsen.

Schwankt Dein Körper beim Schönen nach vorne und beim Schrecklichen nach hinten – wunderbar. Dann bist Du dem Schrecklichen ab- und dem Schönen zugeneigt. So soll das sein.

Aber: Schwankt Dein Körper beim Schrecklichen nach vorne und beim Schönen nach hinten, bist Du verdreht.

Die Erfahrung zeigt, dass verdrehte Menschen
– in ihrem Leben viel Leid erlebt haben,
– sich nicht mehr in sich zu Hause zu fühlen,
– viel mehr Kraft und Energie für die Herausforderungen des Lebens aufwenden müssen,
– das Gefühl zu haben, Unangenehmes regelrecht anzuziehen,
– sich kontinuierlich missverstanden fühlen,
– sich insgesamt als „irgendwie nicht richtig“ wahrnehmen.

Für den Fall der Fälle: Dich wieder entdrehen

Um Dich zu entdrehen, sagst Du:
Ich bitte um meine ureigene Ausrichtung.

Achte auf den umgehenden, automatischen Schwank-Impuls Deines Körpers. Es sollte ein Impuls nach vorne kommen, das kann auch ein ganz kleiner sein.

Stell dir dann das Schreckliche und das Schlimme noch mal vor. Wohin schwankst Du jeweils jetzt?

Bei fast allen Menschen, mit denen ich bislang gearbeitet habe, hat das Aussprechen dieser Bitte genügt, und sie waren wieder ureigen ausgerichtet, was heißt, beim Schrecklichen nach hinten und beim Schönen nach vorne zu schwanken.

Sollte das bei Dir nicht der Fall sein, dann sage: Hiermit gebe ich frei und in Frieden, was mich daran hindert, wieder in meiner ureigenen Ausrichtung zu sein. Ich gebe all das sanft, in Balance und ohne Belastung frei und in Frieden, das ist sicher für mich, und alle freuen sich, danke.

Versuche es dann noch mal mit dem Satz:
Ich bitte um meine ureigene Ausrichtung.

Jetzt sollte ein Impuls nach vorne kommen, das kann auch ein ganz kleiner sein.

Pflege Deinen inneren Kompass

In diesem Seelen-Schwanken (the soul sway oder auch der Weg der Seele the soul’s way) – Schönes: nach vorne, Schreckliches: nach hinten – spürst Du die Wirkweise der Intrasonanz.

Du hast Deinen inneren Kompass reaktiviert und die Grundausrichtung wieder hergestellt, mit der Du dem Leben stabiler als bislang begegnen kannst.

Warst Du verdreht, dann integriere dieses Nachspüren – Schreckliches: zurück, Schönes: vor – in Deinen Alltag, zum Beispiel beim Zähneputzen. Denn vielleicht warst Du sehr lange verdreht. Dann hält Dein System die alte, verdrehte Richtung für die richtige und switcht immer wieder zurück.

Indem Du regelmäßig nachspürst und gegebenenfalls justierst, „merkt“ Dein System, dass die ureigene Ausrichtung viel weniger Energieaufwand erfordert – und behält die neue Ausrichtung irgendwann bei. Das „Merken“ basiert auf zahllosen hormonellen und sonstigen Vorgängen in Deinem Körper.

Auch wenn Deine ureigene Ausrichtung bereits vorhanden war, ist es sinnvoll, hin und wieder zu überprüfen, ob Du noch „richtig tickst“. Denn das Leben hält täglich viele traumatisierend wirkende Erlebnisse bereit.

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