Todesmarschgedenken

Frankfurt, 2013

Die 24-29-3-45 Kollektive Performance bringt seit 2012 jährlich das verdrängte Thema des Todesmarsches Frankfurt-Hünfeld im März 1945 ins Bewusstsein. Auf einer definierten Teilstecke des historischen Wegs werden 45 Figuren aus Filz und Stahl von Menschen, die das möchten, getragen. Wieder abgestellt, dann trägt jemand anders die Figur weiter. Eine Stunde lang, in Stille. Jedes Jahr in einer anderen Stadt.

Damit startet im Idealfall vor Ort eine Erinnerungskultur zu diesem bislang verdrängten Thema, das die Metropole Frankfurt mit „der Provinz“ verbindet und das Geschehene mit der Zeit in Frieden bringt.

Idee, Konzept und Figuren stammen von mir. Das regionale Netzwerk vergrößert sich jährlich. Ich bleibe bewusst im Hintergrund, die Performance wird stets pro bono durchgeführt.

Per Klick auf das nachfolgende Bild kommen Sie auf die separate Seite zur 24-29-3-45 Kollektiven Performance: